Gute Werbung – bessere Zeiten

Gu­te Wer­bung pro­du­zie­ren nicht nur die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen in Bre­men oder re­nom­mier­ten Agen­tur­-Stand­or­ten wie Ham­burg, Ber­lin, Düs­sel­dorf oder Mün­chen. Qua­li­tät ist kei­ne Fra­ge des Stand­or­tes. Das wird be­wie­sen durch die Viel­falt der hoch qua­li­fi­zier­ten Un­ter­neh­men, die sich hier im Land­kreis Ver­den an­ge­sie­delt ha­ben, und ist auch gül­tig für ei­ne Wer­be­agen­tur mit Fir­men­sitz auf der grü­nen Wie­se.

Was den länd­li­chen Kuh­mist an­be­trifft: Fin­ger weg! Auch vor dem Bull­s­hit in der Wer­bung war­ne ich knapp und ge­ra­de­aus: Fin­ger weg! Sein las­sen, Geld nicht zum Fens­ter raus­schmei­ßen. Gu­te Wer­bung ma­chen, dann klappt’s auch mit den bes­se­ren Zei­ten.

Nervt Wer­bung im In­ter­net als flim­mern­des Au­gen­gift, schiebt sich Re­kla­me vor den Text, löst die Be­we­gung mit dem Maus­zei­ger un­ver­se­hens ei­ne Ton­da­tei mit Wer­be­sprü­chen aus, dann wird ge­ra­de ein Wer­be-Etat ab­ge­fa­ckelt. Irr­tum, Wer­be­team, Hyp­no­se funk­tio­niert nur auf frei­wil­li­ger Ba­sis! Weg­ge­klickt, En­de.

Schlech­te Wer­bung be­trügt die Kun­den, nimmt sie nicht ernst. In der Fern­seh- und Ra­dio­wer­bung ist es am deut­lichs­ten zu be­ob­ach­ten, wie übel man­che Un­ter­neh­men ih­re Kund­schaft be­trach­ten: Im ein­zel­nen hys­te­risch, dumm und gie­rig, im Sam­mel­be­griff für Frau­en, Män­ner und Kin­der schlicht als Voll­idio­ten!

Die­se Sicht­wei­se auf die Kund­schaft stimmt mich nach­denk­lich. Ich möch­te dort nicht Kun­de wer­den. De­fi­ni­tiv nicht. Oder gar Kli­ent, an­ge­sichts der Be­deu­tung des la­tei­ni­schem Wort-Ur­sprungs cli­ens: An­hän­ger, Schütz­ling, Hö­ri­ger.

Die DIN EN ISO 8402 de­fi­nier­te den Kun­den un­ter an­de­rem als »Emp­fän­ger ei­nes vom Lie­fe­ran­ten be­reit­ge­stell­ten Pro­dukts«, mir ist je­doch der Ur­sprung des Wor­tes sym­pa­thi­scher: »der mit dem Sach­ver­halt Be­kann­te«.

Wenn wir er­ken­nen, das Wer­bung gleich Um­gang mit Kun­den ist, dann ha­ben wir ei­ne ein­fa­che For­mel für gu­te Wer­bung ent­wi­ckelt, die zu po­si­ti­ven Er­geb­nis­sen führt, wenn wir Ih­re Va­ria­blen und Kon­stan­ten auch po­si­tiv be­le­gen.

Was Sie in Ih­re Wer­bung be­den­ken­los in­te­grie­ren kön­nen ist Hu­mor, Freund­lich­keit, Ehr­lich­keit, Wis­sen, Le­bens­freu­de und Äs­the­tik. Mo­ra­lin und an­de­re to­xi­sche An­wen­dun­gen ver­blei­ben im Gift­schrank, las­sen Sie statt des­sen et­was mehr »Per­son« ein­flie­ßen. So er­rei­chen Sie Kun­den­nä­he.

Al­so: Gu­te Wer­bung – bes­se­re Zei­ten! Um­ge­kehrt stimmt’s auch: Bes­se­re Zei­ten er­kennt man an gu­ter Wer­bung.
Atelier Michael Hübinger
Mediengestaltung, Text & Druck · Malerei & Grafik
28832 Achim · Rampenweg 1A · Telefon 04202 9884650
 
Referenz

Ralf Kuthe – Polarisationsfotografie

Eil­auf­trag. Ter­min­ge­recht läuft ei­ne Ho­me­pa­ge im Ate­lier Mi­cha­el Hü­bin­ger vom Sta­pel. Zur Aus­stel­lungs­er­öff­nung prä­sen­tiert Ralf Ku­the nun Po­la­ri­sa­ti­ons­fo­to­gra­fie auch in ei­ner On­li­ne-Ga­le­rie.
Sei­ne Ar­bei­ten de­fi­niert er zwi­schen Do­ku­men­ta­ti­on und künst­le­ri­scher Ab­bil­dung. Mit ei­nem selbst ent­wi­ckel­ten Auf­nah­me­ver­fah­ren lässt der Künst­ler in mi­kro­sko­pisch klei­nen kris­tal­li­nen Stof­fen be­ein­dru­cke­nde Land­schaf­ten und Skulp­tu­ren sicht­bar wer­den. Ei­ne be­son­de­re Licht­füh­rung lässt man­che Ob­jek­te drei­di­men­sio­nal er­schei­nen. Mit fo­to­gra­fi­schen Pa­ra­me­tern und der Ver­än­de­rung des Po­la­ri­sie­rungs­gra­des nimmt Ralf Ku­the künst­le­ri­schen Ein­fluss auf das Bild.

Se­hens­wert!

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Besuchen Sie auch die Ausstellung
»Norddeutsche Landschaften« in der Galerie II