An apple a day…
Die Grafik-Serie wurde im Mai 2009 begonnen und wird kontinuierlich fortgesetzt. Neben den eigenständigen Hübingern lassen sich in den Stil-Variationen der einzelnen Bilder die Einflüsse der großen Maler der Kunstgeschichte erkennen – entsprechend meiner Ansicht, dass ein Kunstwerk immer durch äußere Einflüsse entsteht, und niemals als Schöpfung aus dem Nichts.Ich nehme mir die künstlerische Freiheit , diese Grafiken in ständig neuen Stilrichtungen anzulegen. Dabei erlaube ich mir auch zwischendurch einen kleinen Picasso oder gehe bei Paul Cézanne Äpfel klauen.
Einen Apfel kann ich nicht selber wachsen lassen, aber es ist mir unter anderem möglich, mit Begabung und den Mitteln des Kunsthandwerks die Imagination eines Apfels herzustellen, in diesem Fall in Form einer Grafik. Auch als Künstler bin ich nicht Gott und Schöpfer, sondern Mensch und Handwerker. Das ist mein künstlerischer Anspruch, den ich weiterempfehle: Er bewahrt das Gleichgewicht und schützt vor Kreativitäts-Wahn.